Vom 22. Juli bis 3. August 2025 fanden auf dem Vereinsgelände des HTC Bad Neuenahr die 70. Deutschen Meisterschaften der Senior:innen statt.
Gespielt wurde in den Altersklassen 40 bis 90 – sowohl im Einzel als auch im Doppel und Mixed.

Die Tennisanlage des HTC Bad Neuenahr war bei der Flutkatastrophe im Juli 2021 vollständig zerstört worden. 2020 musste das Turnier zudem aufgrund der Corona-Pandemie pausieren. Sechs Plätze der Tennisanlage in Bad Neuenahr sind bereits seit einem Jahr wieder bespielbar. Zum Jubiläumsturnier wurde nun erstmals die gesamte Anlage genutzt – laut Veranstalter mit mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland.

Philip hat den TKM bei diesem Turnier würdig vertreten und berichtet:

„Die Organisation war allererste Sahne. Fast alle Spiele wurden von jugendlichen Schiedsrichter:innen aus dem Verein und Ballkindern aus der Region betreut, die in puncto Motorik und Verständnis ihrer Aufgabe zum Teil noch etwas Luft nach oben hatten. Das verlieh der ansonsten sehr professionellen Durchführung der Spiele jedoch eine charmante Note.
Im Einzel war für mich in Runde 2 leider schon Schluss. Aufgrund einer noch nicht ganz ausgeheilten Sehnenverletzung verzichtete ich auf die Nebenrunde, um mich für das Doppel mit meinem Partner Jörg Rahn vom Eimsbütteler Turnverein zu schonen. Er hatte nach starkem Spiel im Achtelfinale des Einzels knapp verloren.
An Position 2 gesetzt stiegen wir direkt ins Viertelfinale ein und lagen schnell 1:4 zurück. Dank der cleveren Taktik meines Partners – Druck herausnehmen – gelang uns die Wende und der Sieg mit 7:5 und 6:4. Im Halbfinale spielten wir noch besser und gewannen souverän mit 6:2 und 6:3.
Im Finale trafen wir auf zwei Spieler aus den deutschen Top 10 – Udo Zirden und Thomas Hinsen. Überraschend gewannen wir den ersten Satz mit konzentriertem Spiel 6:2, bevor unsere Fehlerquote anstieg und vor allem Udo Zirden zeigte, warum er die deutsche Nr. 3 ist. Im Match-Tiebreak kamen wir nach 0:7 noch auf 6:9 heran, bevor ich einen machbaren Volley ins Aus setzte.
Am Ende ein tolles Ergebnis bei einem sehr schönen Turnier mit extrem sympathischen Gegnern. Im Anschluss wurden noch einige Gläschen Kölsch geleert.“

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